Unsere Schule ist eine kleine, übersichtliche Struktur, die sich durch die enge Vernetzung von Schule, Tagesheim und Schülerinnenheim auszeichnet. Wir betreuen die uns anvertrauten SchülerInnen nicht nur schulisch, sondern begleiten sie auf einem Stück ihres Lebensweges. Wir fördern und unterstützen sie in ihren Begabungen und Schwächen und bestärken sie in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Die gute und kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Schule, Tagesheim, Schülerinnenheim und Elternhaus ermöglicht eine ganzheitliche Betreuung in familiärer Atmosphäre.

Unser Unterricht ist bewegt!

Mit den bewegten Pausen bringen wir Bewegung in den Unterricht. Unser Sportlehrer erarbeitet mit allen Klassen kurze Bewegungsabläufe, die der Entspannung und geistigen Reaktivierung dienen. Durch diese Übungen gelingt es den SchülerInnen, sich neu zu konzentrieren und dem Unterricht aufmerksamer zu folgen

Unser Unterricht ist orientierend!

Orientierungshilfe und Interessensfindung sind in unserer Schule wesentliche Aspekte unseres Auftrages. In allen drei Jahren der Mittelschule gibt es immer wieder verschiedene und gezielte Aktivitäten, die es unseren SchülerInnen erlaubt, Interessen zu entdecken und zu fördern und Einblick in die Berufswelt zu erhalten.

Zusätzlich zu diesem aufbauenden und praxisorientierten Projekt werden jährlich folgende berufsorientierende Momente an und außerhalb der Schule angeboten.

Unser Unterricht ist lesefördernd!

Leseförderung liegt uns besonders am Herzen. Leseförderung liegt nicht nur in der Verantwortung der Sprachlehrkräfte, sondern wird von der gesamten Lehrerschaft mitgetragen. Leseförderung findet auch außerhalb des Regelunterrichts statt.

Unser Unterricht ist kooperativ!

Teamorientierte Unterrichtsentwicklung ist ein essentieller Bestandteil des kompetenzorientierten Unterrichts, fördert die Selbsttätigkeit der SchülerInnen und spielt bei der Förderung der Sozial-und Lernkompetenz eine wesentliche Rolle.

Unser Unterricht ist flexibel!

Wir sind flexibel und selbsttätig. Aufgrund des großen Einzugsgebietes unserer Schule und des Wunsches nach einem gewissen didaktisch-methodischen Freiraum haben wir beschlossen, die Gleitzeit einzuführen. Montags, mittwochs und freitags besteht somit die Möglichkeit, bereits um 7.15 Uhr mit dem Lernen zu beginnen und dafür 20 Minuten vor eigentlichem Unterrichtsende die Schule zu verlassen.

Damit wollen wir zum einen lange Wartezeiten vor Schulbeginn bzw. nach Schulende vermeiden und zum anderen die Freiarbeit an unserer Schule einführen. Während dieser 20 Minuten eignen sich die SchülerInnen wichtige Methodenkompetenzen an, beantworten eigenständig Fragestellungen und erarbeiten fächerübergreifende und häufig mehrsprachige Aufgabenformate.

Unser Unterricht ist beratend!

Wir beobachten unsere SchülerInnen beim Arbeiten und Lernen und thematisieren ihre Arbeitsweise ganz gezielt.

Dazu wird ein Fragenkatalog verwendet, welcher eine Selbstevaluation durch den/die einzelne/n Schülerin und eine Fremdevaluation durch den/die TutorIn vorsieht. Die Evaluation wird zweimal im Jahr durchgeführt und lässt somit eine Beobachtung der Lernentwicklung und der Befindlichkeiten zu. Auf die Selbst- und Fremdbeobachtung erfolgt ein Lernberatungsgespräch durch ein Lehrpersonen- und ErzieherInnenteam, in welchem Stolpersteine thematisiert und Strategien zur Verbesserung des Lernerfolges und der persönlichen Befindlichkeit besprochen und vereinbart werden.

Unser Unterricht ist ganzheitlich!

Unsere Schule hat sich dem ganzheitlichen Bildungsprinzip verschrieben und sieht außerschulische Bildungspartner als wertvolle Ergänzung und Bereicherung des schulischen Bildungsangebotes. Aus diesem Grunde werden Tätigkeiten im sportlichen, musikalischen aber auch sozialen Bereich anerkannt.

Unser Unterricht ist kreativ!

Ähnlich wie Sprachförderung, so stellen auch Kreativität, Praxisbezug und Expressivität eine wichtige und traditionelle Säule unserer Schule dar.

Die intensive und persönliche Auseinandersetzung mit Lerninhalten führt häufig zu äußerst kreativen und individuellen Produkten, die zu verschiedenen Anlässen vorgezeigt und ausgestellt werden. Schulisches Lernen wird nach Möglichkeit mit praktischen Beispielen verknüpft. „Learning by doing“ wird bei uns großgeschrieben.

Unser Unterricht ist fächerübergreifend!

Lerninhalte stehen nicht für sich da, sondern werden soweit als möglich in einen bedeutsamen Kontext eingebettet und innerhalb der verschiedenen Fächer, aber auch mit dem Alltagsleben und dem Zeitgeschehen, verknüpft und vernetzt.

Unser Unterricht ist inklusiv und begabungsfördernd!

Unser Unterricht ist mehrsprachig!

Unsere Schule hat sich schon immer der Sprachförderung verschrieben. Wir legen besonderen Wert auf die korrekte und gewählte Verwendung der deutschen Sprache, aber auch auf die Intensivierung der Zweitsprache und auf Zusatzangebote, welche die englische Sprachkompetenz steigern.

Es geht dabei nicht um das Aufstocken der entsprechenden Unterrichtsstunden, sondern um das Schaffen von Rahmenbedingungen, die für den Spracherwerb förderlich sind und „natürliche, alltagstaugliche“ Sprachanlässe bieten.

In diesem Sinne werden die praktischen Kunststunden in allen Klassen in italienischer Sprache abgehalten, wobei die Sprachkenntnisse die Bewertung nicht beeinflussen.

Für jene SchülerInnen, welche die schuleigene Ausspeisung nutzen, gibt es die Möglichkeit eines Sprachtisches in italienischer Sprache. In ungezwungener, außerschulischer Atmosphäre wird über Erlebnisse, Erfahrungen, Befindlichkeiten… gesprochen. Zusätzlich dazu haben wir begonnen mit dem italienischen Schulsprengel von Bruneck zusammen zu arbeiten und eine anregende Schulpartnerschaft zu entwickeln.

Um die erste Fremdsprache Englisch zu fördern, bewirbt sich die Schule jedes Jahr um eine Sprachassistentin in Form eines Work Placement Programmes durch Erasmus. Die Sprachassistentin assistiert der Englischlehrkraft beim Unterricht, nimmt an Freizeitaktivitäten teil und bietet zusätzlich dazu Hilfestellungen bei Hausaufgaben und Projekten. Auch für die englische Sprache wird ein Sprachtisch angeboten. Im Monat Juli organisiert die Schule des Weiteren einen zweiwöchigen Sprachkurs in Wexford/Irland. Lehrpersonen bzw. ErzieherInnen der Schule begleiten die SchülerInnen auf ihrer Sprachreise und helfen ihnen dabei, sich der irischen Kultur zu öffnen.

Damit die Förderung der verschiedenen Sprachen nicht unabhängig voneinander verläuft, um Synergien zu nutzen und Spracherwerb nicht zum Selbstzweck zu degradieren, bemühen wir uns – begleitet und unterstützt vom Deutschen Schulamt – um die Erstellung eines Mehrsprachencurriculums. Es geht zum einen darum, Grundlagen aller Sprachen (Grammatik, Lernstrategien, …) gemeinsam zu erarbeiten um Verdoppelungen und Wiederholungen zu vermeiden, aber auch und vor allem um größere Sensibilität in Bezug auf Mehrsprachigkeit und auf den persönlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Mehrwert, den eine mehrsprachige Umgebung mit sich bringt.